Dichand und Waneck als neue Universitätsräte

Am 28. Februar endet die Funktionsperiode der aktuell im Amt befindlichen Universitätsräte. Denkbar knapp vor dem Ablaufen dieser Frist hat es nun die Regierung geschafft, die gesamtösterreichisch 59 (33 ÖVP, 26 FPÖ) neuen Uni-Räte zu präsentieren 43 der 59 Nominierten gehörten in der letzten Funktionsperiode keinem Uni-Rat an, was für die MedUni Wien insofern weitgehend bedeutungslos war, als man sich hier durch kurzsichtiges und ungeschicktes Personalmanagement auf zumindest minimale Kontinuität verzichtet hat und sich freiwillig einen Komplettaustausch des gesamten Gremium eingebrockt hat.
Nachdem der Senat der MedUni Wien noch im Sommer die von ihm zu wählenden Mitglieder bestellt hatte (Thomas Zeltner und Brigitte Ettl, siehe auch den entsprechenden Bericht), stehen nun also auch die von der Regierung entsandten Mitglieder fest: Eva DICHAND und Reinhart WANECK.
Nach den vorhergehenden ausführlichen Diskussionen um Eignung und Fachwissen der "blauen" KandidatInnen eine doch überraschende Nominierung der ÖVP….

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Senatsitzung am 26. Jänner

In der Senatsitzung am 26. Jänner berichtete der Rektor von der anstehenden Leistungsvereinbarung und den darin vorgesehenen budgetwirksamen Vorhaben, dem aktuellen Stand der laufenden Berufungsverfahren.
In der letzten Sitzung der CuKo Humanmedizin berichtete VR Talazoglu über die lehrrelevanten Aspekte und den Fortschritt zum Projekt MedUni Campus Mariannengasse. Das Pilotprojekt zur Stärkung des immanenten Prüfungscharakters wurde im Block 2 erfolgreich durchgeführt und soll nun auch auf Block 20 ausgedehnt werden. Es soll zu einer Wiedereinführung von Ehrentiteln im Bereich der Lehre kommen, diese sollen durch den Senat (als für die Lehre zuständiges Gremium) vergeben werden.
weiters:

  • der Frauenförderungsplan/Gleichstellungsplan wurde aufgrund des sich ergebenden Diskussionsbedarfs vertagt
  • die Einteilung des Studienjahrs und die Zulassungsfristen 2018/19 wurden beschlossen
  • intensive Diskussion um die Universitätslehrgänge
  • es werden Ergänzungen der Erläuterungen zu den Habilitationsrichtlinien beschlossen. In diesen wird auf Zweithabilitationen (Habilitation ursprünglich externer WissenschafterInnen im gleichen Fach bzw. Habilitation interner WissenschafterInnen in einem weiteren Fach) Bezug genommen

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Faßmann: prekäre Bausubstanz an den staatlichen Unis

In der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Neos erklärte Bildungsminister Heinz Faßmann, dass eine weitere Schaffung von Medizinstudienplätzen an staatlichen Universitäten "derzeit nicht vorgesehen" ist.
Derzeit stellen die Medizinuniversitäten in Wien, Graz und Innsbruck sowie die Medizinische Fakultät an der Uni Linz insgesamt 1.620 Studienplätze für beginnende Medizinstudierende.
Darüber hinaus kaufte der Bund im Dezember 2017 für die Jahre 2018 bis 2020 um insgesamt neun Millionen Euro je 25 Studienplätze an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg zu (wir berichteten).
Im Rahmen der Anfrage-Beantwortung gab Faßmann eine interessante Begründung für die Schaffung zusätzlicher Studienplätze an einer Privatuniversität anstelle einer öffentlichen Uni: mangelnde personelle Kapazitäten, beengte räumliche Verhältnisse und die "prekäre Bausubstanz" an den staatlichen Unis an.

Sitzung der Curriculumkommission Humanmedizin am 16. Jänner

Am 16. Jänner fand die 11. Sitzung der Curriculumkommission Humanmedizin statt. Eingeladen war VR Talazoglu für eine Präsentation (insbsonders der lehrrelevanten Aspekte) des Bauvorhabens "Campus Mariannengasse" sowie Karl Kremser als Curriculumkoordinator des ersten Studienjahres sowie von Block 1.
Weiters erfolgte ein umfassender Bericht zum Prüfungswesen in Block 20 sowie zu einem Schreiben von Studierenden im alten Studienplan (N201). Um den Stellenwert der universitären Lehre zu erhöhen sollen geeignete Ehrentitel (wieder)eingeführt werden.
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